Dritte Gertrud-Kolmar-Tafel von Vandalismus betroffen!
Pressemitteilung vom 16.10.2026
Nachdem in der Presse über die Zerstörung der vom Verein installierten Tafeln zu Ehren der jüdischen Falkenseer Lyrikerin Gertrud Kolmar berichtet wurde, ist nun auch die dritte Tafel ein Opfer des Vandalismus geworden. Wir bedanken uns bei der aufmerksamen Anwohnerin, die uns gestern informiert hatte.
Am Standort „An der Rehwiese“ befand sich eine weitere Tafel, die Naturgedichte von Gertrud Kolmar passend zum lauschigen Plätzchen enthielten. Diese weitere Zerstörung spricht leider für unsere Vermutung, dass der Vandalismus antisemitisch motiviert sein könnte.
Die Auswahl der Naturgedichte, die auf der Tafel abgedruckt waren, sollten Naturfreunden und Nutzern des Projektes „Von Bank zu Bank im Havelland“ mehr als nur ein Ort der gesellschaftlichen Begegnung sein: Sie sollten auch mentale Freude bringen und zugleich ein Anreiz sein, die Lyrikerin, ihr Schicksal und ihr Werk, zum Beispiel in unserem Museum, zu erkunden.
Wir werden daran arbeiten, dass diese herausragende jüdische Dichterin weiterhin Würdigung und Beachtung im öffentlichen Raum erfährt. Als Opfer des Nationalsozialismus steht ihr höchste Wertschätzung zu!





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