Influencer Hannes Kreschel stellte sein Buch "Wutbürger.EXE" am 02. Oktober 2026 in Falkensee vor!

v.l.n.r.: Stefan Settels (Partnerschaft f. Demokratie Fks), Hannes Kreschel (Influencer), Julia Sahi (Landtagsabgeordnete), Tom Schaak (care4democracy e.V.)
Am 02. Oktober 2026 war der 23 Jahre alte Blogger, Aktivist und Jurist Hannes Kreschel zur Vorstellung seines Buches „Wutbürger.EXE“ in Falkensee. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Landtagsabgeordneten Julia Sahi. Unterstützend waren das Jugendforum Falkensee, die Partnerschaft für Demokratie und wir als Verein an der Ausrichtung beteiligt. In seinem Buch schildert Kreschel Begegnungen mit Menschen, die sich u.a. in den Milieus der Neuen Rechten bewegen. Er erzählte vom initialen Erlebnis, dass zu seiner Politisierung führte: Als Jugendlicher erlebte er, wie zwei ortsbekannte Neonazis nach ihrem Erscheinen eine Geburtstagsfeier in seinem Heimatort dominierten und zugelassen wurde, dass Hitlergrüße und rechtsextreme Parolen gegrölt wurden. Die Tatsache, dass niemand die Courage hatte, Einhalt zu gebieten, bewegte ihn danach. Die Gruppendynamik und das Mitläufertum schreckten ihn auf. Inzwischen sucht er die Begegnungen mit den Wutbürgern bei laufender Kamera und Mikrofon, die sich von rechten Positionen angezogen fühlen. Er besucht AfD-Veranstaltungen, um mit Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Und er hält dagegen, wenn rechte Parolen ihm vor lauter Wut unreflektiert entgegenschallen. Durch das Stellen von Fragen versucht er, zum Nachdenken anzuregen oder erklärt Inhalte und Folgen eines „rechten“ Parteiprogramms. Manches Mal konnte er dabei schon erfahren, dass sein Gegenüber sich inhaltlich noch nicht damit auseinandergesetzt hatte und gar nicht das Bewusstsein hatte, dass darin enthaltene Wahlversprechen, nachteilige Folgen für seine eigene Person und Lebensumstände haben würden.
Wie gefährlich es sein kann, als Influencer Haltung zu zeigen, wurde für Hannes Kreschel und sein Team deutlich, als er am Folgetag, den 03.10.2026, in Fürstenwalde eine AfD-Parteiveranstaltung besuchte. Dort wurde eine Person ihm gegenüber handgreiflich! Paradoxerweise durfte der Angreifer auf dem Fest verbleiben, während das Opfer (Kreschel) einen Platzverweis erhielt. Die Aufklärung zum Vorfall läuft!




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